Ich bin Baujahr 1971 und bringe einiges an Erfahrung am Börsenmarkt mit. Auch den ein oder anderen Börsencrash habe ich in den letzten Jahrzehnten miterlebt. Sei es die Dotcom-Blase 2000, der Terroranschlag 2001 oder die große Finanzkrise 2008 am US-Immobilienmarkt.
Mein Interesse für die Börse fing tatsächlich damals 1987 mit dem Film “Wall Street” an. Da war ich gerade 16 Jahre jung und hatte keine Ahnung von dem, was da im Film abging. Aber irgendwie hat mich der Film so in den Bann gezogen, dass mich das Thema nie wieder losgelassen hat. Nicht nur weil die Schauspieler so grandios waren. Es war dieser Flair ohne körperliche Arbeit so viel Geld zu verdienen und im Schlaf reich zu werden.
Hammer, oder?
Das war schon immer ein großer Traum von mir, da meine Eltern sehr hart für sehr wenig Geld arbeiten mussten und ich nie Bock auf Schule hatte. Mein Gott habe ich die Schule gehasst! Das erklärt wohl auch meine 70% Fehlstunden. Und nach dem Film sank meine Motivation für die Schule noch mehr, denn den Aktienhandel an der Börse konnte man da nicht lernen – warum eigentlich nicht?
Es half alles nichts, ich musste mir den Aktienhandel selber beibringen und habe jede Minute in meiner Freizeit die Nase nicht in die Schulbücher gesteckt, sondern so gut es ging, aus meiner Schulbibliothek alle möglichen Bücher und Zeitschriften über die Börse besorgt. Meine Eltern hatten sich nur gewundert, warum ich so viel lerne und so schlechte Noten nach Hause brachte. Mama und Papa …. weil es keine Schulbücher waren!
Wegen schlechter Noten musste ich dann auch die Schule abbrechen und statt Abi zu machen eine Lehre beginnen, was Fluch und Segen zugleich war. Einerseits musste ich für wenig Geld hart arbeiten, aber andererseits hatte ich dadurch wenigstens mein eigenes Geld. Du kannst dir sicher vorstellen, was ich damit gemacht habe, oder?
Genau … Aktien gekauft!
Meine Eltern fanden das nicht so lustig… Ich meine, erkläre deinen Eltern mal, dass du all dein Geld für Aktien ausgeben willst, nachdem du die Schule abbrechen musstest weil du deine Nase nur in Aktien-Bücher gesteckt hast, statt für die Schule zu lernen. Und zur damaligen Zeit schienen Aktien wie ein Hexenwerk – wenn man sich damit so gar nicht auskannte. Aber mal Hand aufs Herz: Man kauft billig Aktien ein und verkauft sie teurer wieder. Mehr ist es nicht.
“Wenn das so einfach wäre…”, denkst du dir jetzt vielleicht mit der Frage im Kopf, warum dieses Buch hier denn überhaupt nötig ist.
Weil es nur dann einfach wird, wenn man gewisse Dinge weiss. Es gibt da schon einige Faktoren zu beachten.
Deshalb werde ich dich hier so gut es geht unterstützen. Bei mir lief natürlich auch nicht alles immer nach Plan und auch ich musste ein paar Taler an Lehrgeld verbrennen, um da zu sein, wo ich jetzt bin.
Zwischenzeitlich wollte mein Vater damals sogar mein Depot wieder schließen weil ich anfangs sehr viele Fehlinvestitionen getätigt habe und auch noch nicht volljährig war. Ich wollte zu schnell zu viel Geld! Wie im Film eben!
Das möchte ich dir ersparen. Ich werde dir zeigen wie du schneller und ohne teure Umwege deine Ziele erreichen wirst.
Ach und übrigens: Mein Vater ist heute froh, dass er mir das Depot nicht weggenommen hat.
Du siehst, es ist schon einiges in meinem Leben passiert und hinter dem Namen Börsenbulle steckt natürlich auch ein richtiger Mensch mit einem normalen Namen. Aber das tut hier nichts zur Sache, denn ich will dich rein über die Börse und die verschiedenen Anlagestrategien informieren. Wer weiß… vielleicht schreibt diese Zeilen hier ja gerade ein großer Börsenhai oder sogar Gordon Gekko von der Wall Street.
Lass uns zusammen das Abenteuer Börse angehen, damit auch du erfolgreich wirst! Ich freue mich nämlich immer sehr darüber wenn Menschen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen, um mit selbst erwirtschaften Geld ihren Lebensabend zu genießen. Wirst du mein nächster Grund zur Freude?
Also, auf geht’s … in ein langes und finanziell freies Leben.